am Wochenende, da waren wir zelten (reupload)

Ich bin von klein auf immer campen gewesen. Hotelurlaub kannte ich nicht. Über die Jahre haben meine Eltern (und auch mein Bruder und ich) immer mehr „Übung“ bekommen und jetzt sind wir schon Profis haha. Wir haben einen Wohnwagen und alles, was man so brauchen könnte, von Gasgriller über Wäscheleine, bis hin zu Hängematte 😉
Mein Schatzi ist genau das Gegenteil. Er war immer Hotelurlaub machen, All inclusive und Luxus. Campen kennt er nur vom Festival, aber das ist ja nur Dreck und Alkohol und Musik 😉 Letztens meinte er, komm, lass uns nach Podersdorf fahren und dort campen ^^ Ich bin da sofort dabei 😛

002

Wir waren uns bis Freitag nicht sicher, ob wir fahren sollten, weil die Wettervorhersagen immer unterschiedlich waren, einmal hieß es „Gewitter“, ein paar Stunden später las man „strahlender Sonnenschein bei 30 Grad“. Wie soll man da eine Entscheidung treffen? Freitag abend haben wir dann aber doch schnell eine Liste geschrieben und Zelt, Tisch und Schlafsack gepackt. Samstag mittag ging es los 😉 Reiseproviant: Haribo Bärchen Pärchen hihi

001

Als wir ankamen, war es sehr sehr sehr heiß und wir beeilten uns, das Zelt aufzubauen. Ich sag euch, das war so anstrengend in der Hitze. Danach haben wir uns schnell umgezogen und sind kurz in den Neusiedlersee gehüpft. Abkühlung muss sein 🙂
Dann folgte der Knaller: ein Mega Gewitter, Wetterwarnung über Unwetter mit Hagel und Sturm und wir verstauten schnell alles, schauten, dass keine Steckdose nass werden konnte, und verkrochen uns im Zelt. Na toll.
Es hat geschüttet wie aus Eimern und der Wind blies so stark gegen unser Zelt, dass wir schon fürchteten, dass es bald mit uns wegfliegt. Aber Schatzi hat die Heringe so fest in den Boden gehauen, da konnte eigentlich nix davonfliegen 😉
Gegen zehn am Abend war das Gewitter dann vorbei und wir, hungrig wie wir waren (hatten noch nicht viel gegessen), schmissen den Einweggriller an und grillten uns Steaks und Hühnchen 😀 lecker
Danach: schlafen gehen . Zum Glück hatte es durch das Gewitter abgekühlt und es war sehr angenehm in unserem kleinen Zelt. Kuschelwetter 😉

Am nächsten Morgen war ich um halbsechs wach. Es war erdrückend heiß und nebenan schrie ein Baby. Gegen sieben sind wir aufgestanden, erstmal duschen und danach holten wir Kaffee und ließen es uns bei einem gemütlichen Frühstück gut gehen. Marmeladestriezel kann echt was 😉 Doch kommt er lange nicht an das Spiegelei heran, das die Nachbarn sich gemacht hatten. Liste mit Dingen, die wir nächstes Mal mitnehmen: Pfanne und Gaskocher! 😀

001-1

Den Vormittag verbrachten wir damit, im Strandbad neben dem Campingplatz die Sonne zu genießen. Schön brav eincremen und braun werden. Wir waren ein bisschen baden. Spotify an und dösen, ich hab ein bisschen in Interior Design Magazinen gelesen…
Wir haben eine Entenfamilie gesehen, die auch das schöne Wetter genossen hat. 

003

004

Zu Mittag grillten wir uns, wieder mit einem Einweggriller, Würstchen mit Speck drum rum (Berner Würstel, wie ich jetzt weiß^^). Mit den Hopsi Bechern, die ich mal in Schladming bei einem Ski Event gekauft hab, und Almdudler auf unseren Kurzurlaub anstoßen 🙂

006

007

Am Nachmittag sind wir in einen Nachbarort gefahen, in ein Erlebnisbad, wo wir mit unserer Neusiedlersee Card (bekommt man, wenn man dort campt) gratis Eintritt bekamen. Dort gab es eine Rutsche und ein Pool und eine Liegewiese. Und viele kleine Kinder 😉
Danach sind wir zu einem italienischen Eissalon Eis essen gegangen. Die hatten da so geile Speisekartenhalter aus Red Bull Dosen, die haben mir echt gefallen..

008

009

superlecker 😀
Später hat es dann nochmal geregnet, aber nicht so schlimm, wie am Samstag. Der Ausblick aus unserem Zelt:

010

Abendprogramm: Zum Restaurant „Seewirt“ schick essen gehen und danach einen Spaziergang am Stand entlang machen und zum Leuchtturm gehen. ❤

013

014

(ich bin ja eine bekennende Topfen-Hasserin, aber die Nougatknödel in Erdbeersauce sehen echt lecker aus)

011

012

Nach einigen Fehlversuchen und der Erklärung vom Schnucki, dass man ins Dunkel fokussieren soll, konnte ich ein paar echt tolle Bilder vom Leuchtturm in der Nacht machen. Ich war schon oft in Podersdorf, aber habs nie geschafft, ihn zu fotografieren. Diesmal schon, hehe 😉

015

016


Nächster Tag (Montag): Nach einer etwas verregneten Nacht und dem Schrei-Baby, dass uns so ungefähr mitten in der Nacht (um fünf oder so) weckte, packten wir unsere sieben Sachen und räumten das Auto ein. (ich mag noch nicht fahren 😦 neein)
Bei dem selben Italiener wie am Sonntag gönnten wir uns ein Frühstück. Ich hatte Jogurt mit Cornflakes und Obst und dazu Cappuccino und frisch gepressten Orangensaft. Und Schatz hatte das Masterfrühstück schlechthin, haha. 2 Semmeln, Erdbeermarmelade, Schinken und Käse dazu und eine kleine Eierspeis. Und dazu auch Cappuccino und frisch gepressten O-Saft 🙂 

Wir sind noch einmal zum Leuchtturm spaziert und haben die Umgebung auf uns wirken lassen. Idylle und Ruhe und Freiheit.

021

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s