Liebe Zukunft, bitte sei wunderbar!

Nächste Woche geht es los. Am Montag um 8 Uhr beginnt mein neues Leben. Ein Leben als Schülerin, ein Leben mit Ordnung und ein Leben, in dem es „ich mag nicht“ nicht mehr gibt. Die Zukunft beginnt genau jetzt. Oder eben eigentlich nächsten Montag.

Seit bestimmt mehr als einer Woche überlege ich, was ich anziehen soll. Erste Schultage waren für mich immer schon besonders. Ich glaube, ich werde meinen neuen Lieblingspullover anziehen, den der so schön glitzert. Hohe Schuhe? Wahrscheinlich die Stiefeletten mit dem Keilabsatz, aber was, wenn die anderen alle kleiner sind? Dann bin ich ja riesig.. Doch die anderen Schuhe sind alle langweilig. Egal, die Stiefeletten sind viel zu toll, um sie nicht zu tragen. 
Wie schminke ich mich eigentlich? Normal oder ein bisschen mehr? Eher normal… Und wenn ich dann Lust habe, auf ein bisschen smokey eyes, dann mach ich das einfach spontan. Vielleicht steht mir der Sinn sogar nach Lippenstift… Aber wahrscheinlich eh nicht. Und bloß kein Eyeliner, sonst komme ich zu spät! 

Was soll ich erwarten von meiner Ausbildung zur Kindergartenpädagogin? Darf ich etwas erwarten? Sollte ich es überhaupt, oder lieber alles auf mich zukommen lassen? Da kann man wenigstens nicht enttäuscht werden. Aber die Lehrer fragen bestimmt, was man erwartet und sich vorstellt… 
Ich stelle mir wissbegierige und neugierige Klassenkollegen vor. Eine schöne Gemeinschaft, denn wir alle haben das selbe Ziel. Bestimmt gibt es auch einige, die ähnliche Interessen wie ich haben. Kreativität, Arbeit in einem sozialen Umfeld, Musik, Kontakte knüpfen…
Ich erwarte 5 spannende und fordernde Semester, viel neues Wissen und neue Eindrücke.

Wie werden die anderen sein? Am Tag des Eignungstests habe ich ein ganz liebes Mädel, C, kennen gelernt. Unsere Betreuerinnen waren auch nett und sehr hilfsbereit. Mein erster Eindruck ist durchaus positiv, aber ich habe ja nur ein bisschen an der Fassade gekratzt. Ich glaube allerdings, schlechter, als ich es im Gymnasium mit der Klassengemeinschaft getroffen hatte, kann es nicht werden. Ich will nicht sagen, dass die Zeit dort mies war, ich hatte sehr gute Freunde (und habe sie noch), aber das große Ganze war eher nur unteres Mittelmaß. Unsere Klasse hatte einen furchtbar schlechten Ruf bei den Professoren, was auf manche meiner Mitschüler natürlich zutraf. Aber nicht auf alle.
Ich wollte doch aufhören, herumzumeckern…

Werde ich mit dem Auto hinfahren? Nein, lieber nicht. Bei meinem Glück finde ich keinen Parkplatz und dann mache ich einen sehr schlechten ersten Eindruck. Wobei, wenn wir schon bei Glück sind; Die S-Bahn hat dann bestimmt auch Verspätung. Nein, wird sie nicht. 

Wie es sein wird, kann ich jetzt nur raten. Aber ich muss nicht mehr lange warten, dann geht es los. Der große Schritt in Richtung „bekomm dein Leben zusammen“.
Ich weiß nur eines: Ich freue mich unendlich auf diese Chance und will meinen Erwartungen an mich selbst gerecht werden. Das wird bestimmt alles ganz traumhaft 🙂

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