gratitude column #8 express gratitude to 3 people

Lieber M!

Ich werde nie vergessen, wie du mich das erste Mal angelächelt und damit meinen Herzschlag zum Rasen gebracht hast. Deine süßen Blicke, die du mir manchmal zuwirfst, wenn du glaubst, dass ich nicht hinsehe… die liebe ich. Sie bringen mich um den Verstand. Du tust immer so auf cool und ein bisschen macho. Aber eigentlich bist du ein kleiner Softie. Ich weiß, dass du das nicht gerne hörst, aber du bist und bleibst mein Kuschelbär.

Wenn ich dich ansehe, möchte ich dich am Liebsten nie mehr hergeben. Du machst mich unfassbar glücklich und schenkst mir die schönste Zeit meines Lebens. Denk nur an die vielen DVD Abende, die mehr kuscheln als Film waren. Oder die zahlreichen „wir tun heute gar nichts“-Tage, an denen wir einfach nur unsere gemeinsame Zeit genießen. Wir bleiben lang im Bett, kuscheln ein bisschen, machen gegen 11 ein leckeres Frühstück und leben einfach in den Tag. Wir gehen spazieren oder versumpfen auf der Couch. Egal, was wir machen, und wenn wir einfach den ganzen Tag im Bett verbringen würden – Die Zeit mit dir ist niemals vergeudete Zeit. Jeder Augenblick ist etwas Besonderes, das ich nicht verpassen möchte.

Wenn ich nachts aufwache und du neben mir liegst, deine Hand sanft auf meiner spüre. Du gibst selbst im Schlaf auf mich Acht. Dieses Gefühl ist eines der Schönsten, die ich je hatte. Ich sehe dir dann gerne beim Schlafen zu und denke mir, dass ich am Liebsten immer so neben dir liegen würde. Das ist so ein Moment, der nie enden sollte. Und doch kann ich es kaum erwarten bis die Sonne aufgeht und du mich mit einem Kuss zärtlich aus meinen Träumen weckst.

Was kann ich dir sagen, das du noch nicht gehört hast? Ich erzähle dir alles, jedes kleine Abenteuer, das ich erlebe. Ich sage dir jeden Abend, wie sehr ich es liebe, deine Freundin zu sein. Du nimmst dir immer Zeit für mich und akzeptierst jeden meiner Fehler. Noch nie habe ich so jemanden kennen gelernt wie dich. Wenn ich dich brauche, muss ich dir nicht sagen, dass es mir schlecht geht. Du siehst mich an, kommst sofort her und umarmst mich. Du flüsterst mir ins Ohr, dass du mich lieb hast und gibst mir einen Kuss. Die Traurigkeit verfliegt, wenn auch nur für ein paar Augenblicke. Du schaffst es immer,  meine Welt ein bisschen weniger grau erscheinen zu lassen. Du stehst zu mir, egal was kommt. Du bist mein Fels. Wenn ich nach meinem Zuhause gefragt werde, ist die Antwort immer diese: Egal wo ich bin, wenn ich bei dir bin, bin ich zu Hause. Dieses Gefühl, das du mir gibst… ich kann mich einfach fallen lassen und weiß, du bist da und fängst mich auf. Bei dir fühle ich mich geborgen und als könnte ich alles schaffen.

Was ich dir so oft sagen will, und es dann doch nicht mache; Ich liebe dich. Ich glaube, ich habe dich ab dem ersten Moment geliebt, als du mich angelächelt hast. Noch bevor unserem ersten Date, bevor unserem ersten Kuss und unserer ersten Nacht. Innerlich wusste ich, dass ich zu dir gehöre.

Ich bin das glücklichste Mädchen der Welt. Durch dich.

Bussi, deine
Silvia ❤


 

Liebe Mama! 

Ich weiß, manchmal findest du mich sehr anstrengend. Wenn ich zum Beispiel mal wieder nicht nach Hause komme, weil ich lieber bei M bin und mit ihm kuschle. Oder wenn ich spätnachts noch wach bin, weil ich schreibe oder zeichne oder weiß der Kuckuck, und ich dann laut bin. Ich muss noch üben, wie man leise die Tür zumacht oder die Katze kuschelt. Oder wenn ich dir ewig lang nicht sage, was ich vorhabe oder wo ich bin. Ich weiß, dass du dir dann Sorgen machst…

Aber genau dafür bin ich dir dankbar. Du kümmerst dich immer um mich, auch wenn du mich vielleicht gerade auf den Mond schießen würdest. Und auch wenn ich das manchmal gar nicht mag. Du sorgst dafür, dass ich, obwohl es durchs Fenster nach schönem Wetter und Sonnenschein aussieht, ich eine Jacke anziehe. „Zieh dich warm an, es wird kalt.“ Vor wie vielen Erkältungen oder Halsschmerzen-Tagen du mich bewahrt hast, als ich eigentlich keinen Schal tragen wollte.

Du stehst immer hinter mir. Als ich auf die Uni wollte und du eigentlich schon gewusst hast, dass das sehr wahrscheinlich in die Hose gehen wird, hast du mich unterstützt. Du hast mir geholfen und mir den Rücken gestärkt. Genau wie Papa. Auch wenn ich manchmal überhaupt und so gar nicht deiner Meinung bin, versuchst du immer, dein Bestes zu geben, damit es meinem Bruder und mir gut geht. Du pushst mich in eine Richtung, von der du weißt, dass es die Richtige für mich ist. Auch wenn ich das nicht so sehe. Im Nachhinein merke ich oft, dass ich besser auf dich gehört hätte.
Und auch wenn du eigentlich gar keine Zeit hast und deine to do Liste aus allen Nähten platzt findest du immer ein paar Minuten, meine Lieblingsspaghetti zu kochen. Ich habe tausend Mal probiert, sie nachzukochen, aber bei dir schmecken sie einfach besser. Du bist extra wach geblieben, um mich jeden Samstag kurz vor Mitternacht von der Tanzschule abzuholen. Nur, damit ich nicht alleine in der Nacht mit dem Bus fahren muss.

Du bist Mama und Freundin gleichzeitig und das liebe ich an dir. Du sorgst immer dafür, dass es in meinem Leben an nichts fehlt. Du hörst mir zu, wenn mich etwas bedrückt. Du baust mich auf, wenn es mir schlecht geht und freust dich für mich, wenn es etwas zu feiern gibt. Sei es auch nur die Tatsache, dass ich jetzt Klassensprecherin bin. Du kommst strahlend her, umarmst mich und busselst mich ab, was ich meistens gar nicht mag. Trotzdem finde ich das eigentlich toll.
Weißt du noch, als sie mich in der Unterstufe so geärgert haben? Du warst jeden Tag da, als ich traurig von der Schule nach Hause kam und hättest sie wohl alle am Liebsten eigenhändig zur Verantwortung gezogen. Jede meiner Tränen hast du getrocknet, Tee gekocht und mir wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Als ich mit Liebeskummer und den Tränen nahe im Esszimmer saß und der Überzeugung war, mein Leben wäre vorbei. Du hast zugehört. Nichts weiter und das allein hat genügt. Du hast mir gesagt, ich muss stark sein, die Zähne zusammenbeißen und wieder aufstehen. Und es war so.

Früher war ich oft der Überzeugung, ich würde vieles anders machen, wenn ich einmal Mutter bin. Einige Dinge hast du nicht ganz so mit Bravour gemeistert, aber das wird bei mir wohl auch nicht anders sein. Mittlerweile bemerke ich öfter Eigenschaften an mir, die du auch hast. Über die Jahre des Erwachsenwerdens bin ich, glaube ich, ein bisschen so geworden wie du. Und ich bin stolz darauf.

Was ich noch sagen möchte ist: Ich hab dich lieb.

Deine
Silvia ❤


 

Liebe V!

Du bist meine beste Freundin. Mit der Zeit habe ich gelernt, die Freundschaften zu unterscheiden, die nur oberflächlich oder einseitig sind von denen, die es nicht sind. Das sind die Freundschaften, die einem erhalten bleiben und von denen man weiß, dass sie nie verloren gehen werden, auch wenn man sich eine Zeit lang nicht sieht.

Ich kann immer auf dich zählen. Weißt du noch, im Sommer? Als ich dich heulend angerufen habe, weil ich so überfordert war und gestresst, weil ich dachte, dass mit meinem Körper etwas anders ist und meine Ärztin auf Urlaub war. Ich parkte vor ihrer Praxis und wusste einfach nicht, was ich machen sollte. Du hast mich beruhigt und mir den Weg übers Telefon angesagt, wie man zu einem anderen Arzt fährt, den du kennst und der einfühlsam ist.
Im Verlauf dieser Geschichte hast du mich dann zur Spezialistin gefahren, hast gewartet, als ich mit ihr sprach und danach, als ich glücklich aus dem Behandlungszimmer kam, mit mir gefeiert.

Du verurteilst mich nicht, auch wenn die Entscheidungen, die ich treffe, manchmal echt daneben sind. Du hältst zu mir, egal was passiert und respektierst meine Meinung. Auch dann, wenn deine vielleicht nicht die Gleiche ist. Du bist ehrlich zu mir, selbst dann, wenn ich mich dämlich verhalte. Du hörst du, wenn ich dich brauche. Damals, kurz bevor M und ich zusammen gekommen sind, in der kleinen Bar, als ich einen totalen Gefühlsausbruch hatte. Du bist neben mir gesessen und warst einfach da. Du bist für mich stark, wenn ich schwach bin. Und du hörst dir meine komplizierten Geschichten und Probleme an und stehst mir bei jeder Herausforderungen meines Lebens zur Seite

Erinnerst du dich an unsere Zeit in London? Das war meine erste richtige Reise ohne meine Eltern. Wir hatten so viel Spaß dabei, im Hyde Park zu sitzen, Eis zu essen und dem Konzert der Rolling Stones zu lauschen. Durch Covent Garden spazieren und bei Jaime’s Italian Pasta essen. Ich kann es kaum abwarten, das zu wiederholen und unsere travel to-Liste abzuarbeiten. Als Punkt eins würde ich Paris oder Rom vorschlagen 😉

Wir können stundenlang über die banalsten Themen reden, gemeinsam über Trash TV philosophieren und den Bachelor anhimmeln. Es wird nie langweilig, auch wenn wir zum zehnten Mal darüber diskutieren, welche von den Mädels bei GNTM wir blöd finden und welche nicht.
Bis spät in die Nacht sitzen wir und reden bei einem großen Glas Sekt, oder auch drei.
Danke dafür und für alles. Dafür, dass du auf mich zählst und mich in deine Probleme einweihst. Und danke dafür, dass du meine Geheimnisse bewahrst.
Wir können alles und nichts gemeinsam machen und eines ist dabei sicher: Wir werden dabei die beste Zeit haben.

Für die Zukunft möchte ich, dass sich nichts ändert und wir immer beste Freundinnen bleiben. Wenn ich einmal heirate, will ich dass du meine erste Brautjungfer bist und wenn ich Mutter werde, möchte ich dich an meiner Seite wissen.

 

Deine
Silvia ❤

 

gratitude column dark

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s