gratitude column # 9 how did you do & feel?

Diese Frage kann man jetzt auf 2 Arten betrachten:
1. Wie geht es mir heute bzw die vergangene Woche?
2. Wie ist es mir dabei ergangen, den Beitrag von letztem Sonntag zu verfassen, in dem ich mich an 3 Personen wandte.

Zu Punkt 1 lässt sich nicht viel sagen. Ich bin schon voll aufgeblüht in der Schule, ich mag meine Klassenkollegen und -innen. Der Unterricht ist toll und interessant.
Meinem Schatzi geht es auch gut, er geht jetzt auch wieder in die Schule. Er macht eine Fortbildung und ich weiß, dass er glänzen wird.
Gestern waren wir Skifahren am Hochkar, das war wirklich toll. Ich habe mich schon seit Weihnachten auf mein Snowboard gefreut und nun endlich wieder die Pisten hinunter zu fegen war einfach grandios.

Wie ist es mir dabei gegangen, so persönlich an 3 Leute zu schreiben, ganz ehrlich und offen – im Internet!?
Nun ja, es war leichter als gedacht. Vielleicht fällt es mir nicht mehr so schwer, über meine Gefühle zu schreiben oder sprechen, seit dem ich Tagebuch schreibe.. Ich kann es nicht genau sagen. Eigentlich war es nie schwierig für mich, die richtigen Worte zu finden. Ich weiß immer etwas zu sagen. Manchmal sollte ich wohl lieber den Mund halten .. mich daran zu halten muss ich noch lernen.
Am Schwierigsten war es glaube ich, den Brief an meine Mutter zu verfassen. Oder lasst es mich anders formulieren: Ich habe bei jedem Beitrag, den ich hochlade, der etwas über meine Vergangenheit/oder Gegenwart/ verrät, auf das ich nicht wirklich stolz bin, mal mehr, mal weniger Bauchschmerzen. Was, wenn meine Familie, meine Eltern, dann etwas Schlechtes von mir denken?
Bei Freunden ist das anders. Viele kennen meine Geschichten, manche waren bei einigen Erlebnissen und Taten dabei. Freunden kann ich mich leichter anvertrauen, wenn es um etwas geht, das meine Eltern enttäuschen würde. Zum Beispiel negative Klausuren, geschwänzten Physik-Unterricht oder das aufregende „Date“ mit dem Typen, den ich eigentlich nicht „daten“ wollte.
Deswegen glaube ich, dass der Brief an meine Mutter der war, bei dem ich am längsten gebraucht habe und mir am unsichersten war, worüber ich schreiben will/kann/soll.
Briefe oder Texte an/über V sind immer besonders, genau wie unsere Freundschaft, die ebenfalls besonders und einzigartig ist. Solche Texte tauchen nur selten auf, aber wenn sie es denn tun, dann sind sie immer ehrlich und aufrichtig. Das Gefühl, dir zu schreiben ist ganz anders, als wenn ich zum Beispiel M<3 schreibe. Bei dir kann ich mich zwar ebenfalls ausheulen und kann dir alles erzählen, was mir auf dem Herzen liegt, aber dennoch… Wenn ich mich dir anvertraue, fühlt es sich ganz speziell an. Ich weiß, dass ich immer auf dich zählen kann. Genauso wie du auf mich zählen kannst.
Und der Brief an M<3…. Er weiß sehr viel von dem, was in meinem Kopf abgeht. Nicht nur, weil ich ihn manchmal erwische, wie er heimlich ein paar Seiten von meinem Tagebuch zu lesen versucht. Ich glaube, er kann mir sehr viel am Gesicht oder an meiner Stimmung ansehen. Er weiß fast immer, was ich gerade brauche und wie ich mich fühle. Ohne zu fragen. Und er weiß auch, was und wie viel ich für ihn empfinde. Dies in Worte zu fassen fühlt sich noch intensiver an. Noch echter.

Also ja, es ging und geht mir gut, ich kann mich nicht beklagen.
Allerliebst, S. ❤

gratitude column dark

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