Welche Eigenschaften und Charakterzüge machen dich aus?
Diese Frage stelle ich mir so oft. Von anderen bekomme ich immer Antworten wie hilfsbereit, kreativ, sorgsam, ehrlich, liebevoll, offenherzig, …
Denkt man selbst über die Frage nach seinem Charakter nach, kommt man auf ganz andere Ergebnisse. So schätze ich mich als perfektionistisch, faul, chaotisch und sehr schüchtern ein. Und ich habe teilweise zu viele und zu hohe Ansprüche an mich selbst.

Ihr seht, und das wissen wir eigentlich alle; Die Menschen schätzen sich selbst oft als „weniger gut“ ein, obwohl sie einfach nur ein bisschen auf ihre positiven Seiten achten müssten. Auch die Dinge schätzen lernen, die man vielleicht als selbstverständlich erachtet, wofür einen andere aber sehr hoch kreditieren.
Ich bin auch sehr oft eine von diesen Schwarzmalern und sehe nur meine schlechten Eigenschaften. Doch meine Freunde und die Menschen um mich herum beweisen mir dann, wenn es mir schlecht geht, dass ich auch anders bin. Liebenswert, toll und jemand, der geschätzt wird.       /ist komisch, von sich selbst als „toll“ zu schreiben/

Welchen Charakterzug mach ich denn eigentlich an mir?  Ich mag, dass ich optimischtisch, neugierig und weltoffen ins Leben hineinlebe. Ich mag auch meine Kreativität und ich schätze auch meine Ehrlichkeit. Aber am liebsten mag ich, wie ich mich für andere einsetze und mich um die Menschen, die ich liebe, kümmere.
Ganz am Anfang meiner Beziehung  mit M<3 sagte er mir einmal, dass er mir 10 von 10 Punkten geben würde, müsste er meinen Charakter bewerten. Er sagte, er hätte noch nie jemanden kennengelernt, der sich so um ihn kümmert, ihn lieb hat und unterstützt. Ich hatte Gänsehaut, als er mir erzählte, wie sehr er mich mag, mir dabei durch die Haare streichelte und mir in die Seele blickte.
Und ja, dieser Eigenschaft bin ich mir sehr wohl bewusst. Ich bin ein Mensch, der sich von Herzen um diejenigen sorgt und kümmert, die mir nahe stehen. Ihr Glück ist meines – wenn es meiner Familie, meinen Freunden und M<3 gut geht, geht es mir auch gut.

Aber ist es gut, immer auf die anderen zu achten? Manchmal darf man es nicht übertreiben, sonst wird die Fürsorglichkeit und Hilfsbereitschaft zum eigenen Verhängnis. Diese liebevolle Art wird sehr leicht zu Selbstlosigkeit und die Grenze ist eine schmale Gratwanderung. In manchen Situationen sollte man besser an sich Denken. Auf die richtige Dosis kommt es an.

Aber wie beim Kochen neige ich dazu, manchmal zu viel zu würzen und es ist gut so. Das macht mich aus und das ist es auch, weshalb andere wirklich auf mich zählen können.

gratitude column dark

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Ein Kommentar zu „gratitude column #12 your favorite personality trait

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