über das echte Leben da draußen

5. Juni 2018

Vor genau einer Woche war meine mündliche Diplomprüfung zur Kindergartenpädagogin. Am 29. Mai. Und holy shit war ich nervös! Ich weiß nicht mehr ganz so genau, wie ich mich vor der Matura gefürchtet habe (ich hab das ein bisschen verdrängt) aber ich glaube, die Gefühle waren sehr ähnlich. Ich war am Nachmittag dran, genau wie auch bei der Matura. Irgendwie ist das gut, weil ich ausschlafen kann. Aber irgendwie fand ich es auch schlecht, weil ich gedacht habe (und bei der Matura war es dann tatsächlich so), dass ich mich dann selbst extrem nervös mache und nicht mehr klar denken kann. Aber tatsächlich war das nicht der Fall. 
Ich bin am Dienstag ganz gemütlich aufgewacht, habe einen Kaffee getrunken und ein Müsli gefrühstückt. Später habe ich T abgeholt und bin mit ihr in die Schule gefahren. Auch wenn jeder (Freunde, Lehrer, Kolleginnen und meine Eltern) gesagt hat, ich soll mir die Lernunterlagen am (Vormit-)Tag der Prüfung nicht mehr anschauen – ich hab es doch gemacht. Einfach, weil ich auch (ich wage es kaum, das laut auszusprechen) insgesamt vielleicht drei Tage gelernt habe? Das inkludiert aber auch Zusammenfassungen schreiben und Karteikarten verfassen und das alles. Allerdings ist das ganze nicht so wie bei der AHS Matura gelaufen. Ich hatte nicht nur Theorie. Ich werde das einfach erklären, sonst verstehen mich wahrscheinlich nur andere Bakip-Absolventen. Ich habe statt einer schriftlichen Klausur eine Diplomarbeit verfasst – in dem Fach Pädagogik. Ich habe mich mit Anna Freud beschäftigt, ihrer Biografie und der Bedeutung ihrer Kinderanalyse für das heutige Denken und Handeln bezogen auf das pädagogische Feld. Ich finde dieses Thema so spannend, ich konnte nicht genug Literatur dazu lesen. Viele Bücher habe ich nur quer gelesen oder zurück auf meine Wunschliste für später gegeben. Einige davon liegen seit einer Woche auf meinem Nachtkästchen, aber ich möchte jetzt eine kurze Pause haben. Ein bisschen auf mich stolz sein.

Ich meine, ich war sehr oft stolz in diesen zweieinhalb Jahren. Das erste Mal, als ich mitten beim Einkaufen den Anruf vom Sekretariat bekam, dass ich die Aufnahmeprüfung bestanden hatte. Und immer wieder war ich stolz auf mich. Auf gute Noten. Auf Leistungen im Unterricht und auf meine Erfolge und Fortschritte in der Praxis. Ich habe gelernt, wie wichtig es ist, stolz auf sich zu sein und das auch auszukosten und nicht zu verstecken. Mach dich nie kleiner, als du bist.

Jedenfalls die Arbeit über Anna Freud – monatelang habe ich daran gearbeitet und immer wieder meinen inneren faulen Schweinehund dazu getrieben, sich endlich zum Schreibtisch aufzuraffen und endlich irgendwas zu tun. Ich war ja leider immer schon sehr chaotisch und ein bisschen faul. Beziehungsweise hab ich gern immer alles auf dem letzten Drücker gemacht und ganz lang vor mich hergeschoben, bis ich dann extremst Druck hatte. Dieses Verhalten konnte ich auch ein bisschen beim Schreiben meiner Diplomarbeit beobachten, aber ich habe schon Fortschritte gemacht. Ich habe mir einige kleine Zwischenziele gesetzt – mehrere fixe Termine, bis zu denen vorher definierte Teile der Arbeit abgeschlossen sein müssen. Und das war der Knopf. Der ist aufgegangen und ich hielt mich daran. Zuerst hakte ich „Brainstorming“ ab. Danach „Liste schreiben“, „Literatur besorgen und schmökern“, „Gliederung“und „erster Teil vom ersten Kapitel“. Und so hangelte ich mich immer weiter nach vorne. Zugegeben, gegen Ende wurde die Zeit trotzdem knapp, aber alles ging glatt. Am letzten Tag vor der Abgabefrist gab ich die gebundene Version meiner Anna ab. Inkludiert in dieses Erlebnis ist das Rasen nach der letzten Stunde zum Südbahnhof, weil der Copy Shop dort länger offen hat. Also etwa bis neun am Abend. Und dort einen Parkplatz suchen, in den Copy Shop und hoffen, dass alles klappt. Hat es auch. Durchweg ein Abenteuer.
Dann einige Zeit nichts, warten und Gitarre üben. An einem Mittwoch im Mai dann die Botschaft. Ich hatte am selben Morgen einen Termin fürs Pickerl von meinem geliebten Golf und hatte gerade die Nachricht erhalten, dass er keines mehr würde bekommen. Ich hab geheult wie ein Baby, mein erstes Auto! Und ein paar Minuten später schrieb mir D eine SMS. „Mausi deine Note: sehr gut“ aaaaaaah!!! Ein paar Tage später konnte ich dann meine betreuende Professorin auftreiben und ein Gespräch über die Arbeit führen. Ihre Rückmeldung war für mich ein Streicheln der Seele. Klar strukturiert mit einem roten Faden, der durch die Arbeit führt. Alle meine Fragestellungen sind sehr klar formuliert und werden im Lauf der Arbeit beantwortet und Bezüge zueinander hergestellt. Kaum Rechtschreib- oder Grammatikfehler und eine sorgsam gewählte und fachliche Sprache, die den Lesefluss unterstützt. Bombeneinser. Sie hat noch viel mehr gesagt, aber ich kann mich nicht mehr so genau erinnern. Ach, ich grinse gerade total.

Doch das war ja auch nur ein Teil vom Diplom. Und ich muss sagen, obwohl der vielen stressigen Tage und vor allem Nächte – der wohl Unaufregendste. Den ganzen Mai hatten wir Vorbereitungszeit und wie bei der Matura nur in den Fächern, die wir zur Prüfung antreten würden dann zu abgesprochenen Terminen eine Stunde. Didaktik, das andere „Hauptfach“ (wenn man das so untergliedern mag, ich kann aber sagen – eigentlich sind alle Gegenstände relativ gleichwertig und ausschlaggebend für die Qualität der pädagogischen Arbeit), war mir die letzten beiden Semester ein Dorn im Auge. Wir hatten einen Lehrkraftwechsel und so ziemlich die ganze Klasse war zu Beginn sehr unglücklich. Ebenso ich. Doch meine Skepsis verflog nach einigen Wochen. Ich blieb doch bis zum Ende kritisch. Ich weiß nicht, ob wir alles „wichtige“ gelernt haben (alles ist wichtig, deswegen die Anführungszeichen. Es bleibt halt einfach nicht genug Zeit, um alles zu lernen), doch für die Prüfung fühlte ich mich dann sehr gut vorbereitet. Ich erweiterte meinen Horizont um einige Kilometer in diesen zwei Semestern mit Frau S. Sie ließ uns immer selbst und mit viel Freiraum unsere persönlichen Themen und Herangehensweisen an Theorie und Praxis gestalten und unsere Arbeit hinterfragen. Gelernt habe ich sehr viel, auch fürs Leben. Und die Diplomprüfung war einfach … einfach. Ich habe im Unterricht so viel mitgenommen. Durch die Diskussionen und Selbststudiums-Phasen und das kritische Hinterfragen von quasi allem konnte ich auf ziemlich jede mögliche Fragestellung mindestens zehn Minuten eine Antwort geben. Und das ohne Pause. Ich kann sehr schnell reden, fast ohne Luftholen. Während der Prüfung beruhigte ich mich immer selbst, damit ich nicht wirr irgendetwas daherquatschte. Auch mein Gitarre-Lehrer, der M, hatte meine Yoga-Atemübungen bemerkt und grinsend rübergeflüstert:

„ge mach dich nicht nervös, du weißt eh alles. quatsch sie einfach solange zu, bis jeder glaubt, du hast die richtige Antwort gegeben, auch wennst as nicht weißt. die wissen eh nicht, wovon du redest, wennst so schnell plapperst wie sonst auch.“

So baut man mich auf jeden Fall auf.
Und es war dann einfach wirklich so, dass ich in jedem Fach zu den Fragestellungen die Dinge erzählt habe, die mir wichtig erschienen. Für Didaktik war das beispielsweise ein Plädoyer über die Bedeutung von Selbstständigkeit und eigener Entscheidungen der Kinder für die Entfaltung ihrer Kreativität. Was das für ihre Entwicklung bedeutet und wie wir sie positiv beeinflussen und begleiten können. Meine Mind Map zu dem Thema , die ich in der kurzen Vorbereitungszeit vor der Prüfung zeichnen konnte, war eher mau. Nur ein paar Stichpunkte fanden sich darauf, doch ich brauchte sie fast gar nicht. Durch das viele Lesen und Behandeln von Themen wie der eigenen pädagogischen Haltung oder Selbstständigkeit öffneten sich mir so viele mögliche Aspekte, um die Fragestellung zu beantworten. Didaktik war auch meine letzte Prüfung. Da war ich schon im Prüfungsflow.

Die erste Prüfung war Heil- und Sonderpädagogik (im Folgenden abgekürzt als HSP). Davor hatte ich wohl am meisten Schiss. Einerseits weil die Vorbereitungsstunden jedes Mal etwas neues ergaben und ich einfach alles permanent mit der Anna Freud-Thematik vermischte. Auch weil mein Haupt-Thema, auf das ich mich in HSP fokussiert hatte, deren Vater Sigmund war. Also ja, ein Kauderwelsch an Psychoanalyse. Dazu kommt, dass ich am Prüfungstag vor der ersten Prüfung etwa eine dreiviertel Stunde vorm Prüfungssaal saß (allein) und mich beim Warten fast verrückt machte. Das ist so gekommen, weil wir 12 Prüflinge waren am Nachmittag und im Prüfungsraum war nur Platz für 10. Für jeden war dort dann ein Tisch bereitgestellt, den er /oder sie während der ganzen Prüfungsdauer für sich hatte. Mit Namensschild und Wasserglas. T und ich entschieden uns dazu, draußen zu warten. Wir unterhielten uns ganz lustig, machten ein dummes Polaroid Foto und dachten nicht mehr so an die Prüfung. Dann ging sie hinein. Ich ließ ihr den Vortritt, weil ich glaube, dass es für sie besser so war. Und dann war ich alleine, spielte noch einmal im Geist ein paar Gitarre-Stücke, las meine Karteikarten und versuchte mich dann zu entspannen. Irgendwann wurde ich von der Direktorin hineingeholt und gefragt, mit welchem Prüfungsgegenstand ich den beginnen wollte. War mir eigentlich Banane, ich dachte nur, wenn ich HSP gleich hinter mich brächte, würde ich mich nachher vielleicht besser konzentrieren können. Und deswegen HSP. Ich setzte mich an meinen Platz, bekam ein Glas Mineral und meine Fragen. Ohne lange nachzudenken schrieb ich drauf los, erstellte eine Mind Map auf einem A3 Papier und kam fast nicht mit dem Platz aus. Als ich fertig war – ich hatte in einem Rutsch ohne Pause einfach alle Gedanken aus meinem Kopf gefischt – sah ich mir das Chaos am Zettel an und

alle Anspannung war auf einmal weg. Ich wusste, dass ich genug weiß und kann, um locker auf die Fragen zu reagieren. Also lehnte ich mich zurück und hörte den anderen Prüfungen zu.

Sie waren interessant. Es ging um Arbeitsrecht und in einer anderen wurden Beobachtungsmethoden besprochen. Dann war ich an der Reihe. Das Gespräch ist nur mehr ganz dumpf in meiner Erinnerung. Ich kann mich erinnern, dass ich mit meiner lockeren Art, in der ich über die Benefits vom Wissen über die Psychoanalyse und wie das menschliche Verhalten „funktioniert“ sprach, den ein oder anderen Grinser von einerseits der Direktorin und andererseits meinem Gitarre-Lehrer einfing. Und auf einmal war diese erste Prüfung erledigt. Gleich ging es weiter mit Musik.
Ich bekam die Aufgabenstellung und machte mich sofort daran, mir kleine Karteikärtchen zu schreiben, anhand derer ich mich durch die Präsentation leiten würde. Ich hatte im Vorfeld während des letzten Semesters eine Arbeit über musikalische Parameter (Eigenschaften von Klängen) verfasst, verbunden mit einem Praxisbericht. Dazu hatte ich eine Powerpoint Präsentation vorbereitet, um dieses Fachspezifikum genauer vorstellen zu können. Auch auf diese Arbeit und die Präsentation bin ich stolz. Hier steckt viel Herzblut dahinter, denn das Projekt im Kindergarten ist eine meiner herausragendsten Leistungen der ganzen Ausbildung. So zumindest empfinde ich das. Ich hatte so viel Spaß dabei, alles vorzubereiten und mit den Kindern auf Erkundungstour zu gehen – neue Arten von Musik kennenlernen und genauer hinhören. Laut, leise, schnell, hoch und tief, auf Klangdichte hören, ist der Klang weit weg oder nah? So viel steckt dahinter, mit Kindern auf diese Art zu arbeiten und zu erarbeiten- doch das ließ ich bei meiner Präsentation spontan kommen. Ich hatte mit Absicht fast ausschließlich Fotos ausgewählt, damit ich inhaltlich springen konnte. Und damit ich nicht da auf einmal ein Wort stehen hab, worüber ich plötzlich in meiner eventuellen Panik nichts zu erzählen weiß. Taktik halt 😀
Als ich dann mit meinen Minikärtchen fertig war, schön verziert mit lauter Kakteen, holte mich der Gitarren-M und wir gingen in den Festsaal. Er stimmte mal wieder meine Gitarre. Der ist am Tag vor der Prüfung nämlich die H Saite gerissen. Ich hab geglaubt ich krieg die Krise, ehrlich. Der Papa und ich sind am Abend da gesessen und haben sie neu bespannt und natürlich verstimmt sie sich alle paar Sekunden, auch während dem Spielen und es klang so mies. Doch es lief alles glatt. Ich hatte mit Absicht einfach ganz viel noch gespielt, um in meiner Hoffnung dann die Saite ein bisschen in der Stimmung zu halten. Ich weiß nicht, ob es geklappt hat, aber der Gitarren-M hat mir versichert, wenns ganz arg würde, kommt er während ich spiele und er stimmt sie dann. XD Geglaubt hab ich es ihm nicht, und er hats auch nicht gemacht, aber es ist niemandem aufgefallen. Und jedenfalls wir waren im Festsaal und haben uns gemeinsam eingestimmt. Ich habe ein bisschen gespielt und er mich am Klavier begleitet. Dann ging er wieder und ich spielte selbst ein bisschen Klavier. Ich hatte Lust darauf und es stand da, außerdem hatte ich meines seit über einem halben Jahr nicht angefasst. Doch  meine Klassiker wie die Mondscheinsonate, Comptine d´un autre été: l’après midi, Mozarts Rondo alla turca oder das Lied aus Titanic oder auch To Zanarkand aus Final Fantasy X waren immer noch in meinen Fingern. Zumindest meine Lieblingsstellen. Und dann irgendwann wurde ich in den Raum gerufen. Ich setzte mich, stellte mich vor und spielte erst Von Fernen Sternen und danach ein Kinderlied. Ich habe aus den Augenwinkeln gesehen, wie T ein paar Tränen verdrückte, als ich Gitarre vorspielte. Darüber haben wir noch gar nicht gesprochen.
Anschließend folgte meine theoretische Frage und ich stellte mein Projekt über die musikalischen Parameter vor. Ich kann mich noch an das Lob der Vorsitzenden erinnern. Alle hatten gesagt, sie wäre sehr streng. Darauf darf man stolz sein oder?
Und zum Schluss noch Didaktik. Ich setzte mich wieder an meinen Tisch, schrieb die vorher schon erwähnte minimalistische Mind Map und setzte mich zum Prüfungstisch. Ich laberte alle zu über Kreativität und freie Meinung und Selbstständigkeit und so weiter. Bis Frau S. lachend das Prüfungsgespräch beendete.
So viel wollte ich gar nicht darüber schreiben. Aber vielleicht ist es gar nicht übel. Dann kann ich mich wenigstens selbst mal daran erinnern. An die Matura kann ich mich nicht mehr so genau erinnern. Nur an den Teil, dass ich in Geschichte durchgefallen bin. Doch das ist letzten Dienstag nicht passiert. Ich bestand alle Prüfungen mit einem Sehr Gut. Whaaa. 😀

Am Freitag waren wir dann auch mit der Klasse gebührend feiern. Ich hatte die ganze letzte Woche Urlaub, doch ich hab nicht viel aufregendes gemacht. Ich hab viel aufgeräumt, alle Schulsachen weggeräumt, damit ich sie mal eine Weile nicht anschauen muss und dann hab ich mit meinem Schnucki viel gekuschelt, mich im Garten entspannt und das Leben genossen. Am Freitag dann waren wir richtig saufen wie ich es schon ewig nicht gemacht hab. Erst zur Happy Hour im Soho, einer Karaoke Bar. Peinlich peinlich.

Und so viele Shots hab ich glaube ich noch nie getrunken. J und ich haben die gebechert wie Saft. Und die Amaretto Sour dort waren so lecker. Später sind D und ich mit noch ein paar anderen (die dann jedoch bald gegangen sind) in einen Club gegangen. D und ich sind bis halb4 geblieben, haben nur getanzt und gelacht und die Zeit genossen.
Am Samstag: Kater.

Und gestern war ich dann zum ersten Mal „richtig“ arbeiten. In der Gruppe 6 in meinem Kindergarten im ersten Bezirk. Mit L. Es ist eine tolle Gruppe und ich fühl mich echt wohl dort. Und ich weiß nicht, wie ich es verkraften werde, aber spätestens Ende August bin ich weg aus diesem Kindergarten, weil ich versetzt werde. Weil es ist kein Platz. Beziehungsweise wäre schon einer aber aus einer Reihe aus Gründen, die ich nicht näher erklären möchte, kann ich nicht bleiben.
Gestern am Nachmittag haben wir unsere Zeugnisse bekommen. Wir hatten sogar so einen Talar mit Hut an, ultralustig. Doch wir müssen Erinnerungen schaffen, die bleiben. Und so eine Erinnerung vergisst man nicht so leicht. Darauf kommt es an.

Ich bin so gespannt, was noch alles auf mich zukommt.

 

28. Juni 2018

Jetzt ist meine Prüfung einen Monat her. Seit einem Monat bin ich voll ausgebildete Kindergartenpädagogin. Wie sich das anhört. Ich liebe die Arbeit in der Gruppe 6 mit L. Es ist so eine tolle Atmosphäre, die Kinder sind wunderbar und meine Kolleginnen auch. Ich will gar nicht weg. Ich vermisse die Kleinkindergruppe total. Dort war ich früher jeden Montag und Freitag. Doch jetzt bin ich auch noch dort, aber nicht so oft. Die Kinder rufen oft nach mir, wenn wir im Garten sind und dann spielen wir gemeinsam oder reden. Ich weiß jetzt schon, dass ich sie vermissen werde. Es wird sowieso seltsam werden. Morgen ist mal mein letzter Tag, danach habe ich zwei Wochen Urlaub. Urlaub daheim, aber das ist ja auch schön. Und dann bin ich noch zwei Wochen wieder im ersten Bezirk und danach in meinem neuen Kindergarten. Im dritten Bezirk. Das ist lustig, weil den kenne ich schon. Vor knapp zwei Jahren war ich dort Praktikantin. Also ich glaube schon, dass das gut wird. Trotzdem werde ich mein Team hier so vermissen.
Es ist auch so viel schon passiert im Juni. Ich habe viel gelernt. Umgang mit Kindern mit erhöhtem Förderbedarf, Umgang mit Eltern (teilweise auch mit erhöhtem Bedarf an Umschmeicheln/Nachfragen/Nicht locker lassen/fast schon nervig sein, ohne jetzt gemein oder abwertend sein zu wollen) und die Bedeutung von Verantwortung. Ich möchte aber gar nicht genauer auf die Details eingehen. Alle meine Freunde kennen teilweise meine Gefühlslage diesbezüglich und im Internet möchte ich nicht mehr darüber veröffentlichen. Auch aus Datenschutzgründen und derlei.

Was ist also noch in diesem einen Monat passiert, das ungewöhnlich oder besonders ist? Eigentlich nicht so viel. Ich habe mich ein bisschen eingelebt in den Alltag einer Pädagogin. Meine Dienstzeiten sind wundervoll, ich hab die volle Abwechslung. Der Beruf wird mich bestimmt glücklich machen. Ich habe allerdings bemerkt, dass ich seit etwa einem Monat fast niemanden mehr sehe, außer meinen Schnucki, meine Familie und seine Familie und natürlich die Arbeitskolleginnen und die Kinder. Das ist so schrecklich. Ich habe zwar Kontakt zu meinen Freundinnen und auch Freunden, aber getroffen habe ich mich sage und schreibe drei Mal mit jemandem. Das ist doch nicht normal. Ich hab mir das jetzt vorgenommen, dass ich mehr  in dieser Hinsicht unternehmen möchte. Es kann doch nicht so schwer sein, sich ab und zu auf einen Kaffee zu treffen oder gemeinsam zum Yoga zu gehen oder vielleicht ins Freibad oder wohin auch immer. Einfach andere Menschen sehen und Kontakt haben, sich austauschen. Und mal nicht über die Arbeit.
Obwohl – ich unternehme doch recht viel mit L. Wir waren einige Male am Abend Wein trinken und quatschen. Das macht viel Spaß und ich mag es, wie sich das entwickelt.

Ich habe mehr Freizeit. Ich wusste schon, dass ich nicht mehr lernen würde müssen, doch noch nie in meinem Leben war ich so „frei“ von der Schule und von Hausübungen, Pflichten und so weiter. Also natürlich muss ich manche Dinge tun und ab September werden da auch deutlich mehr Sachen auf meiner To Do Liste stehen. Aber das heißt nicht, dass ich die Zeit gerade nicht genießen darf. Ich stehe auf, fahre in die Arbeit und habe dort eine ereignisreiche Zeit. Dann komme ich nach Hause oder fahre zu meinem Schatz. Und ich hab die freie Wahl, was ich machen kann. Und wenn ich einfach auf der Gartenliege knotzen möchte, dann regt sich keiner darüber auf. Weil ich jetzt ohne schlechtes Gewissen auch einfach herumliegen, kitschige Bücher lesen, am Abend auch mal alleine ein Glas Wein trinken kann, Zeit habe zum kochen und gründlich putzen. Und Zeit für meinen Schatz. Die genieße ich am Meisten. Wenn ich heim komme und er da ist und wir gemeinsam einfach das machen, worauf wir Lust haben. Und manchmal ist das kuscheln im Garten, manchmal ist es auch rüber auf unsere Baustelle gehen und ordentlich was arbeiten, dass wir zum Schwitzen anfangen. Ich glaube, er freut sich auch, dass ich fertig mit der Schule bin. (Obwohl ich schon meine Fühler ausgestreckt habe und mich ein bisschen über Fernstudium erkundigt habe. Doch das hat mal Zeit. So ein Jahr oder so.)

Wir können wieder mehr gemeinsam träumen. Und planen. Über mein irgendwann hoffentlich bald vielleicht neues Auto, weil mein Golfi leider kaputt ist. Über unser Haus. Und die Zukunft. Unsere gemeinsame Zukunft. Ich kann mich jetzt auf diese Dinge in meinem Leben konzentrieren. Auf die wichtigen und mir persönlich am Herzen liegenden Dinge. Was wird einmal sein? Wie werden wir unser Leben verbringen? Oder auch was gibt es heute zum Abendessen? Und kann ich morgen zu dir kommen und einfach kuscheln?

Ich weiß, dass ich nach einem Monat nicht viel berichten kann. Das ist ja klar. Ich muss ankommen in meiner neuen Rolle und ich gebe mir Mühe. Ich lebe daweil von einem Tag zum anderen und genieße das. Einmal heimkommen und nichts tun und nicht nachdenken müssen. Und obwohl ich nicht wusste, was ich nach einem Monat als „fertige Pädagogin“ erwarten kann, bin ich zufrieden. Ich lerne jeden Tag etwas neues und optimiere mein Verhalten und die Qualität meiner Arbeit. So wie ich es bis zur Pension tun werde. Wer weiß aber, auf was ich mich dann konzentrieren werde? Niemand. Nicht mal ich. Ich weiß nur, dass ich in einem Monat heulen werde, weil ich B, L, S, E, M und das ganze andere Team verlassen muss und die Kinder auch. Aber da ist noch ein bisschen Zeit.

 

29. September 2018

Uff. Ich habe im Moment so viel zu verarbeiten. So viele Dinge, die passiert sind und passieren. Nicht nur beruflich. Ich bin ein bisschen verloren, das geb ich ehrlich zu. Ich weiß manchmal nicht, wo mir der Kopf steht. An manchen Tagen will ich mich einfach unter der Decke verstecken und mit niemandem reden.
Jetzt sind vier Monate vergangen, seit ich meine Prüfung abgeschlossen habe. Ich kann nicht die Welt an Veränderungen erwarten. Aber alles geht so langsam. Und gleichzeitig ist mir alles viel zu schnell. Ich habe jetzt keinen „End-Termin“ mehr, auf den ich hinarbeiten kann. Immer hatte ich ein Datum vor Augen (ein ungefähres halt), zu dem ich mit einem Abschnitt meines Lebens abschließen würde. Matura, Studium (naja, kein Kommentar), Bakip. Und jetzt? Offen, da ist nichts, kein Ende, nichts, an das ich mich klammern kann. Mit dem muss ich mal umgehen. Aber es geht schon. Ich konzentriere mich auf die nächsten Monate und hab mal Weihnachten als erstes Etappenziel gesetzt. Bis dahin will ich nicht gescheitert sein. Toller Plan.

Mein Urlaub daheim und auf der Baustelle mit meinem M war wundervoll. Wir hatten zwei Wochen für uns. Viele Tage davon sind wir auch früh aufgestanden, um die Dachdämmung zu machen. Und anderes auf der Baustelle, #hackler. Aber es gab auch andere Tage, an denen wir ausgeschlafen haben, uns ein schönes Frühstück gemacht haben und den ganzen Tag in Bikini und Badehose entspannt haben. Zwischendurch Ms Geburtstag. Party und Küsse. Vielleicht mal ein Eis essen fahren, Musik hörend auf der Terrasse liegen und die Zeit zu zweit genießen. Sonnenbrand.
Und irgendwann war der Urlaub vorbei und wir mussten in den Arbeitsalltag zurückkehren. Und ich musste mich der Tatsache stellen, dass ich nur noch zwei Wochen bis zu meinem Neuanfang hatte. Fand ich das gut oder schlecht? Hm, also eigentlich beides. Ich war sehr skeptisch und auch ein bisschen betrübt/traurig/missmutig (ich finde nicht das richtige Wort), dass ich den Kindergarten, das Team und die Kinder verlassen musste. Dort habe ich gelernt, wie man eine Pädagogin ist. Ich habe es hautnah erfahren und erlebt, erprobt und ausprobiert. Und dann war ich auch neugierig und hoffnungsvoll für den neuen Kindergarten. Für ein neues Ich und dafür, dass ich nicht mehr die „kleine Silvia“ bin.
Mein erster Tag nach dem Urlaub – ich war ein bisschen shaky und nervös, auch weil ich nicht wusste, in welcher Gruppe ich eingesetzt würde und auch, wie der Sommerbetrieb so sei. Und ich kann mich noch genau erinnern, wie ich in die Kanzlei gegangen bin und I dort war und ich mich so gefreut habe, einfach wieder dort zu sein. Sie sagte mir, ich würde hauptsächlich in der Kleinkindergruppe sein. Grinsen und fröhliches Gehüpfe zur Kaffeemaschine meinerseits. So beginnt ein guter Tag. Und die zwei folgenden Wochen verliefen nicht anders. Ich war glücklich. In der Retrospektive weiß ich auch, wieso. Ich fühlte mich ein bisschen zu Hause und wohl. Ich kannte die Abläufe und Gepflogenheiten und wusste, was meine Aufgabe war. Ich genoss die Zeit mit den Kindern, wir liefen im Regen durch den Garten, sangen Helene Fischer Lieder und lasen tausendmal das Kuchen-Bilderbuch (da wollen ein Bär und ein paar andere Tiere einen Kuchen, der ganz oben im Fenster von einem Haus steht). Und irgendwann kam dann mein letzter Tag. Ich hatte schon meinen Spind ausgeräumt und alle meine Sachen aus der Küche (also Tee und Müsli und sowas) gepackt. Rein physisch war ich vorbereitet. Doch sonst überhaupt nicht. Ich kann mich genau erinnern. Es war ein sonniger Tag, heiß. Ich hatte wieder mal eine schlechte Klamottenauswahl getroffen. Jeans. Wer ist so dumm? Aber in der Früh war es halt kalt. Die Kinder begrüßten mich laut mit Rufen und stürmischen Umarmungen, als ich in die Gruppe kam. Wir machten uns einen schönen Tag. Ich erklärte Ihnen, dass das mein letzter Tag bei ihnen sei, aber dass ja auch viele von ihnen in eine neue Gruppe kommen würden und wir so alle etwas Neues erleben. Später im Garten liefen die Kinder mit freudigen Juchzern durch den Rasensprenger und pritschelten mit dem Wasser.

Sie zu beobachten, wie sie ausgelassen spielten und lachten, war wirklich schön. Später wollten C, M und E gerne das Dino-Lied mit mir singen, also holte ich die Gitarre und das Liederbuch und wir setzten uns auf die Picknickdecke in der Wiese. Direkt neben den großen Baum. Und ich sang mit ihnen so viele Lieder sie wollten, den Dracula Rock, Weihnachtslieder, ein Osterhasen-Lied und alles, was ihnen so einfiel. Wir hatten einen riesigen Spaß. Und das war gut so. Für meinen letzten Tag war das einfach perfekt. Und später als die Kinder abgeholt wurden gab es viele Umarmungen und als ich nach Hause ging (gehen musste) auch ein paar Tränen. Ich konnte sie nicht zurückhalten. Diese Zeit werde ich nie vergessen.

Das Wochenende danach war seltsam. Ich weiß auch noch, dass ich am Sonntag – am Tag vor meinem ersten Arbeitstag im neuen Kindergarten – viel zu spät eingeschlafen bin. So gegen drei. Nervös hoch zehn. Und dann am Montag war es halb so wild. Ich wurde lieb begrüßt und hatte einen soften Einstieg. Trotzdem war das Gefühl ein ganz anderes. Die ersten paar Wochen fühlte ich mich noch nicht zu hundert Prozent wohl. Das liegt glaube ich auch daran, dass es Sommer war und nicht alle Gruppen offen sind, mein Kindergarten mit einem anderen zusammengelegt war und es viel zu viele Erwachsene für im Durchschnitt 13 Kindergartenkinder waren. So konnte ich mich aber gut einleben und wurde nicht von null auf hundert ins kalte Wasser hineingeschmissen. Die Tage vergingen dann sehr schnell. Ich versuchte, viele Fragen zu stellen und alles kennenzulernen. Meine eigene Gruppe. Eine Integrationsgruppe.
Irgendwann dann Ende August machte es Klick und ich ging wirklich gerne hin. Ich gehe noch immer gerne hin und es freut mich. Wenn ich in der Früh zur Gruppe gehe, um guten Morgen zu sagen, laufen mir die Kinder entgegen und es ist eine herzliche Atmosphäre. Zum Wohlfühlen. Das hat sich entwickelt und es ist klar, dass es nicht von Anfang an so sein konnte. Und dass ich mich nicht von Tag eins an so wohl fühlen kann, wie ich es jetzt tue. Ich brauche Zeit, um hineinzuwachsen und mich zu entfalten.
Und ja, jetzt fühle ich mich sehr wohl. Ich gehe mit einem Grinsen in die Arbeit, auch wenn es Tage gibt (im Schnitt 3 bis 4 von 5 in der Woche), die sehr anstrengend und nervenaufreibend sind. Aber das Team in der Gruppe ist einfach wundervoll. Durch Absprachen und Zusammenhalt können wir uns aufeinander verlassen und auch mit heiklen Situationen gut umgehen. Und gemeinsam dazu beitragen, dass unsere pädagogische Arbeit in der Qualität nicht nach unten gedrückt wird.

In der Zwischenzeit ist auch viel anderes passiert. Ich merke, wie ich erwachsen geworden bin. Und wie ich mich nicht mehr so unsicher und klein fühle wie vor ein paar Jahren. Oder genauer gesagt wie vor dem Februar 2016 – als ich meine Ausbildung begonnen habe. Meine Mutter hat mir das auch letztens gesagt, nach ihrer Geburtstagsfeier, wo mein Papa und ich ihr ein Ständchen gesungen haben. Also Atemlos von Helene Fischer, aber mit einem anderen Text von uns (eher ihm). Und darüber nachgedacht, hat sie recht – mein Auftreten hat sich verändert. Im Vergleich zu früher verhalte ich mich wirklich anders. Ich kann es gar nicht genau beschreiben, und auch wenn man mich nicht kennt, wird jede Beschreibung auch nur mangelhaft sein. Und die, die mich kennen, wissen sowieso wovon ich spreche.
Nicht nur meine Persönlichkeit hat sich weiterentwickelt. Ich habe auch eine sehr erwachsene Entscheidung getroffen und eigentlich eh gezwungenermaßen ein neues Auto gekauft. Und mich gleichzeitig auch vor dem Tag gefürchtet, an dem ich meinen geliebten Golfi verkaufen würde. Und er dann weg sein würde. Mit ihm habe ich so richtig fahren gelernt und so viel erlebt einfach. In Italien war er bei meinem Roadtrip mit der M ein super Begleiter, obwohl zwei Wochen davor die Klimaanlage eingegangen ist. Egal, Fenster runter und passt schon. Ich war mit ihm in Salzburg und Kärnten und habe das Fahrgefühl einfach geliebt. Anfang August hat mein Schatz ein super Auto für mich gefunden. In Tulln beim Renault-Händler einen 2 Jahre alten roten Renault Mégane. Mit einem Bose Soundsystem und Subwoofer im Kofferraum. Jede Fahrt zur Arbeit ist einfach eine einzige Party und jede Heimfahrt durch den Stau wegen der Automatik nur superbequem. Er ist schon echt toll. Und wirtschaftlich für mich vernünftiger. Den Golf hätte ich einfach komplett reparieren müssen, so viel Rost hat sich dort schon angesammelt. Er ist eben schon ein Opi. Und in der vergangenen Woche habe ich ihn dann auch verkauft. Ich hab ein bisschen geweint. Aber was muss, das muss. Mein Mégane hat uns auch schon sicher und chillig nach Budapest gebracht. Dort waren mein M und ich Mitte August für einen kleinen Wochenendurlaub. Kitschig, kuschelig und romantisch. So sind wir doch zu unserem Urlaub gekommen, auch wenn er sehr viel wandern und weniger Pool beinhaltet hat.

Und jetzt bekomme ich keinen hübschen und sinnvollen Übergang zurück zum eigentlichen Thema hin. Egal, weiter gehts: Ich bin noch lange nicht fertig mit Eindrücken sammeln und lernen. Ich fühle mich, als hätte ich gerade erst begonnen. Und irgendwie stimmt das auch. Und schon habe ich auch meinen ersten Elternabend erfolgreich hinter mir. Warum ich davor überhaupt ein bisschen Angst hatte? Keine Ahnung, es war locker und eine gute Erfahrung. Alle schriftlichen Arbeiten haben mir seit Beginn der Ausbildung ebenfalls Sorgen bereitet. Teilweise auch, weil wir nie richtig gelernt haben, was da auf uns zukommt. Das Planungssystem wurde uns zwar vorgestellt, aber richtig ausprobiert haben wir es nur exemplarisch. So habe ich im August versucht, so viel wie möglich darüber in Erfahrung zu bringen. Als ich mich dann halbwegs bereit dazu fühlte, habe ich mich einfach am Abend hingesetzt und in etwa zwei Stunden die Planung für die erste Phase im Kindergartenjahr (die Phase der Eingewöhnung, für die neugierigen Nasen da draußen) geschrieben. Es kann einem niemand in der Ausbildung theoretisch erklären, wie so etwas geht. Erst, wenn man wirklich 100% jeden Tag im Kindergarten arbeitet, kann man sich vorstellen, um was es dabei geht. Und mit ein bisschen Geschick, Wissen und viel Beobachtungsgabe verfasst sich die Planung eigentlich von selbst. Ich war so stolz, als mir meine Kollegin ihr Lob zu meinem Vorschlag zur Planung ausgesprochen hat. Los geht das Arbeitsleben.

Und das Privatleben hat einen ziemlichen Dämpfer erlebt. J und F sind jetzt verlobt. T und M sind es auch, schon seit einem Jahr. Und ich bin kurz innerlich zusammengezuckt, als sie es mir erzählten. Und dann habe ich mich natürlich für die zwei gefreut. Ich finde es wundervoll. Aber ich bin es halt nicht. Ich hab auch mit niemandem über dieses Gefühl gesprochen. Da ich mir ziemlich sicher bin, dass mein M diesen Post nicht lesen wird oder zumindest nicht bis ganz ans Ende, ist das jetzt hier mein Abschluss. Und auch wenn er es liest, macht das nichts. Wir haben ja schon ein paar Mal über unsere Zukunft gesprochen und es war nie gesagt, dass er das nicht möchte. Wir bauen gemeinsam ein Haus. Wir haben eine Zukunft gemeinsam und alles ist möglich. Punkt und Ende zu diesem Thema. Mein Herzschmerz ist hier nicht im Fokus, sondern meine Erfahrungen zum Arbeitseinstieg. Ich habe mir diesen Blogpost schon im April vorgenommen, als ich noch gar nicht die Diplomprüfung abgeschlossen hatte. Und ich wusste absolut nicht, was der Inhalt sein würde. Jetzt schon. Vorher kann man die Dinge eben nicht wissen, und das ist ja auch das Spannende am Leben. Ich weiß nicht, was noch alles passieren wird. ▪

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s