über das echte Leben da draußen

5. Juni 2018

Vor genau einer Woche war meine mündliche Diplomprüfung zur Kindergartenpädagogin. Am 29. Mai. Und holy shit war ich nervös! Ich weiß nicht mehr ganz so genau, wie ich mich vor der Matura gefürchtet habe (ich hab das ein bisschen verdrängt) aber ich glaube, die Gefühle waren sehr ähnlich. Ich war am Nachmittag dran, genau wie auch bei der Matura. Irgendwie ist das gut, weil ich ausschlafen kann. Aber irgendwie fand ich es auch schlecht, weil ich gedacht habe (und bei der Matura war es dann tatsächlich so), dass ich mich dann selbst extrem nervös mache und nicht mehr klar denken kann. Aber tatsächlich war das nicht der Fall. 
Ich bin am Dienstag ganz gemütlich aufgewacht, habe einen Kaffee getrunken und ein Müsli gefrühstückt. Später habe ich T abgeholt und bin mit ihr in die Schule gefahren. Auch wenn jeder (Freunde, Lehrer, Kolleginnen und meine Eltern) gesagt hat, ich soll mir die Lernunterlagen am (Vormit-)Tag der Prüfung nicht mehr anschauen – ich hab es doch gemacht. Einfach, weil ich auch (ich wage es kaum, das laut auszusprechen) insgesamt vielleicht drei Tage gelernt habe? Das inkludiert aber auch Zusammenfassungen schreiben und Karteikarten verfassen und das alles. Allerdings ist das ganze nicht so wie bei der AHS Matura gelaufen. Ich hatte nicht nur Theorie. Ich werde das einfach erklären, sonst verstehen mich wahrscheinlich nur andere Bakip-Absolventen. Ich habe statt einer schriftlichen Klausur eine Diplomarbeit verfasst – in dem Fach Pädagogik. Ich habe mich mit Anna Freud beschäftigt, ihrer Biografie und der Bedeutung ihrer Kinderanalyse für das heutige Denken und Handeln bezogen auf das pädagogische Feld. Ich finde dieses Thema so spannend, ich konnte nicht genug Literatur dazu lesen. Viele Bücher habe ich nur quer gelesen oder zurück auf meine Wunschliste für später gegeben. Einige davon liegen seit einer Woche auf meinem Nachtkästchen, aber ich möchte jetzt eine kurze Pause haben. Ein bisschen auf mich stolz sein.

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slow mornings

Ich drehe mich herum und ziehe die Bettdecke hinauf. Ich spüre, wie mein Geist und Körper langsam wach werden. Ich höre die Vögel draußen ihr wunderschönes Lied singen. Die Energie beginnt langsam zu fließen und ich blinzele. Nur ganz wenig öffne ich meine Augen und sehe dabei den wunderbarsten kuscheligsten Mann neben mir liegen. Er ist eingepackt in Decken und Kissen und sieht mich an. „Hast du mir beim schlafen zugeschaut?“  „slow mornings“ weiterlesen

18 for summer 2018

In meiner neu gewonnenen Freiheit und Unabhängigkeit kann ich diesen Sommer zum ersten Mal genau so genießen wie ich gerne möchte. Jeder meiner Sommer war einzigartig und wunderschön. Aber immer hatte ich den Gedanken an Lernen oder Projekte im Hinterkopf. Das einzige fixe To Do auf meiner Liste dieses Jahr ist unsere Baustelle. Und da wir deshalb auf einen Urlaub verzichten, habe ich mir für den perfekten Sommer in Österreich ein paar Gedanken gemacht und eine kleine Sommer feel good Bucket Liste für die heißen Monate daheim überlegt.  „18 for summer 2018“ weiterlesen

alte und neue Erwartungen an das Leben und warum ich nicht ohne sie auskomme

Ich halte die Augen geschlossen und verstecke mich zwischen den Kissen.  Der Regen prasselt laut gegen das Fenster. Es riecht frisch nach der feuchten Luft draußen. Ich wünsche mich zurück in meinen Traum.  „alte und neue Erwartungen an das Leben und warum ich nicht ohne sie auskomme“ weiterlesen

deep inside feelings

have you ever felt hurt? like really deeply hurt from the innermost point of your heart? I don’t know about you but I was. Somehow I still am. I have tried to ignore the pain and pretend to be the happy smiling girl I used to be. After a while it got better. I learned to deal with it. Now I can truly say: I am happy. Most of the time. „deep inside feelings“ weiterlesen